Frankfurt City Tri

von Christian Lenz

Die 2. Auflage des Frankfurt City Triathlon stand unter keinem guten Stern. Der Wetterbericht sagte Nieselregen und Temperaturen von 15 bis max. 20 Grad voraus. Schon beim samstäglichen Rad Check-In war der Wettergott nicht bei bester Laune und schickte ein Gewitter mit ordentlich Regen zum Waldsee nach Langen.

 

Wetter hin oder her, am Sonntag waren dann 6 offizielle Funballer und 2 Inkognito am Start. Während Alexander Clauss, Martin Frerichs, Jürgen Kress und die Lenzebrothers die Funballfahne über die olympische Distanz hochhielten, startete Wolfgang Bär im Jedermannrennen.  Wie sich herausstellte, waren Andreas und Kim Kraut auch am Start. Allerdings nicht für den Funball sonder für die IHK. Aber wir wollen mal nicht zu streng sein. Schließlich wurde der Grundstein im Funballtrainig gelegt. J

Wie sich bereits am Samstag herauskristallisierte, war der See zu warm um im Neo zu schwimmen, entsprechend wurde ein Neoverbot erteilt. Das war vom Prinzip nicht ideal, aber kein Beinbruch. (Zumindest wurde so geschickt das Chaos beim Neotransport wie letztes Jahr "vermieden" )Unangenehmer war, dass die Schwimmstrecke offensichtlich länger war als die geplanten 1.500 Meter. Nach allgemeinen Schätzungen dürfte die tatsächliche Streckenlänge bei ca. 1.700 bis 1.800 Metern gelegen haben.

Verteilt über mehre Startwellen ging es ab 8 Uhr los. Jürgen durchpflügte die See wie ein Delphin und war der erste Funballer Out of water, knapp gefolgt von Kim.

Auf der topfebenen Radstrecke nach Frankfurt und am Main entlang durch die Bankenstadt konnte Alexander Clauss den Rückstand auf den bis dato führenden Jürgen verkürzen, in dem er hier die beste Zeit erzielen konnte. Platz 2 ging auch hier wieder an Familie Kraut, aber diesmal an den Herrn des Hauses. Die Entscheidung um die interne Funballwertung musste also auf der Laufstrecke fallen. Im Stile eines weißen Kenianers spulte Alexander Clauss einsam die Kilometer durch die Frankfurter Innenstadt ab und kassierte erst Jürgen und war dann nicht mehr zu stoppen. Am Ende lag er gut 6,5 Minuten vor dem Zweitplazierten. Um Platz 2 gab es ein Kopfankopfrennen. Lag Jürgen noch nach dem letzten Wechsel noch 3,01 Minuten vor Andreas, so konnte dieser mit einem Schlussangriff noch mal gefährlich rankommen.  Letztlich rettete Jürgen einen knappen Vorsprung von 21 Sekunden ins Ziel zur „Silbermedalie“.

Der Wettergott hatte am Renntag ein Einsehen und verschonte uns mit Regen und schickte sogar die Sonne raus.

Insgesamt war es ein gelungener Wettkampf. Die Organisation war für den zweiten Event ok und im nächsten Jahr werden bestimmt wieder Funballathleten vor Ort sein. Ist ja quasi ein Heimspiel.

 

Für die Statistiker:

 

Swim

T1

Bike

T2

Run

Total

Clauss, Alexander

34,07

6,08

1:13,02

3,18

41,52

2:38,24

Kress, Jürgen

31,23

4,08

1:18,36

2,55

48,03

2:45,03

Kraut, Andreas

38,04

4,17

1:16,29

2,13

44,23

2:45,24

Frerichs, Martin

39,05

4,49

1:19,02

2,51

43,59

2.49,45

Lenz, Alexander

41,36

4,40

1:23,09

2,29

48,52

3:00,44

Kraut, Kim

32,44

4,40

1:27,38

2,40

1:00,53

3:08,34

Lenz, Christian

44,06

5,25

1:28,57

3,33

57,09

3:19,09

 

 

 

 

 

 

 

Bär, Wolfgang

18,55

7,35

31,30

1,50

29,22

1:29,09