Liga Quarterman Bruchköbel (18. Juni 2017)

(von Markus D) Mein erstes Mal - in der hessischen Triathlonliga! Der 18.06.2017 sollte der Auftakt in die Liga-Saison werden, mit einem Team, dass sich neu formiert hatte. Seit Wochen hatte ich auf diesen Tag hingefiebert. Endlich die über den Winter antrainierte Leistung abrufen. Endlich mit einem starken Team an den Start gehen zu können, wenngleich der persönliche Erwartungsdruck ziemlich hoch war.

Das Team: Ein angehender Langdistanzler, ein sehr erfolgreicher Langdistanzler, ein Multitalent (Universalwaffe), eine ehemalige Leistungsschwimmerin die wohl nie an Performance verloren hat und dann, da war noch ich. Am Wettkampftag herrschten ideale Bedingungen. Alle waren fit und gut trainiert, keiner verletzt (das sollte sich leider noch im Verlauf des Wettkampfs ändern) und das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite (Sonne/ 28 Grad). Insgesamt also perfekte Voraussetzungen für einen erfolgreichen Ligastart. Der Wasserstart im schön aufgewärmten 50m-Becken war gleich von Beginn von einem leichten Gerangel geprägt. Wollten sich doch unsere Mitstreiter nicht gleich nach hinten einreihen, waren nach zwei Bahnen die Maßstäbe (natürlich von uns) gesetzt. Die Universalwaffe schoss durchs Wasser, gefolgt von einer Viererformation, angeführt natürlich von unserer Leistungsschwimnerin. Nach ca. 16 Minuten folgte der erste Wechsel und von da an sollten sich für den weiteren Verlauf des Wettkampfs unsere Wege trennen. Kaum ein paar Meter auf dem Rad gefahren, wunderte ich mich über ein Teammitglied im Graben. Sturz, offene Beine und Arme... aber er hat weiter gemacht (danach mehrere Tage Trainingspause). Respekt und Anerkennung für diesen Einsatz. Vier Runden galt es zu absolvieren auf einer leicht profilierten Strecke. Wind von vorne nahm leider an der ein oder anderen Stelle etwas Geschwindigkeit raus, aber dafür ging es an dann an den anderen Passagen mit rasanten Abfahrten um so schneller voran. Nun folgte der 10km-Lauf (2x5 km) der sich anfühlte, als würde man durch die Wüste Gobi laufen. Man hoffte, dass die aus der Ferne erkennbaren Verpflegungsstellen keine Fata Morgana waren und freute sich daher um so mehr auf jede Erfrischung. Aber jedes entgegenkommende Teammitglied feuerte einander an. "Komm, hol dir noch einen...". Das motivierte weiter alles für eine gute Teamleistung geben zu wollen. Dies sollte sich dann auch tatsächlich so bestätigen: Insgesamt erreichten wir bei unserem Ligaauftakt Platz 2. Ein Ergebnis über das wir uns alle sehr freuten. So war es also, mein erstes Mal in Liga 5: Aufregend, heiß, anstrengend, motivierend, erfolgreich und...... macht Lust auf mehr.

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